Therapien

In dieser Rubrik stellen wir mögliche Therapien für das Ehlers-Danlos Syndrom vor.

Das Ehlers-Danlos Syndrom ist ein lebenslanger Zustand mit meist progredientem Verlauf für welches keine Heilung besteht, daher erfolgt die Behandlung symptomatisch.

Unter der Berücksichtigung der mannigfaltigen Symptome und möglichen Begleiterkrankungen können hier nicht alle Therapieformen aufgelistet werden.

Es muss eine individuelle auf den Patienten und dem Beschwerdebild angepasste Therapie zusammengestellt werden, welche folgende Massnahmen einschliessen kann:

Überwachung des kardiovaskulären Systems, Schmerzbehandlung,
verschiedene manuelle-Therapien wie Langzeit- , Physiotherapie - (Tiefenmuskulaturtraining / Pilates), Ergotherapie, Osteopathie, Akupunktur. Auch Physikalische Therapien und orthopädische Hilfsmittel werden oft in der Behandlung eingesetzt. Des Weiteren können Verhaltenstherapie und psychologische Unterstützung den Betroffenen helfen, ihren Alltag besser zu meistern. Patienten welche stark verletzliche Haut aufweisen sollten diesbezüglich speziell versorgt werden.
Des Weiteren sollten EDS-Patienten starke Gelenkbelastungen und monotone Tätigkeiten vermeiden.

Die Behandlung von EDS-Patienten bleibt nach wie vor eine interdisziplinären Herausforderung für Ärzte und Therapeuten.

Weitere infos hier
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Tipps zum Pilates-Training: 

Pilates-Techniken bzw. Instruktorinnen und Instruktoren können sehr verschieden sein. Es ist
wichtig, einen Lehrer oder Lehrerin mit gutem Verständnis bzw. Lernbereitschaft hinsichtlich Gelenkhypermobilität zu finden.

Pilates-Training sollte sowohl Kräftigungs- als auch Entspannungselemente enthalten. Für hypermobile Menschen ist besonders wichtig beim Training das richtige Mass zu finden. Es gilt zu trainieren, in welchen Positionen man bewusst „halten“ bzw. anspannen soll und in welchen Situationen bewusst losgelassen werden kann.

Die Berücksichtigung der Tagesverfassung und das bewusste Einlegen von Pausentagen sind zur Regeneration der Muskulatur wichtig. Ganz nach dem afrikanischen Sprichwort „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“

Achtsamer Umgang mit seinen Leistungsgrenzen. Wann und in welchem Mass darf ich meinen Körper fordern, wann ist es sinnvoller dem Körper Erholung zu gönnen mit Entspannungstechniken und sanftem Durchbewegen usw.

Hier ein Vortrag von Jeannie Di Bon über ihre Erfahrungen mit Ehlers-Danlos Syndrom Patienten und warum Pilates so hilfreich ist.
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